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Donnerstag, 4. November 2010

Literaturtipp: Amerikanischer Pragmatismus

Auf Wunsch einiger Kursteilnehmer ein Literaturtipp und Literaturverweis zu Richard Rorty, einem Vertreter des amerikanischem Pragmatismus.

Auf der Internetplattform der Zeitschrift "Information Philosophie" findet sich der Artikel "Relativismus – Entdecken und Erfinden" aus dem Jahr 1997.

Themen:
  • Relativismus als Antiplatonismus
  • Zwei "relativistische" Traditionen
  • Philosophie aus einem pragmatistischen Standpunkt
  • Moralische Entscheidung als Kompromiß zwischen konkurrierenden Gütern

Hier die Url ....

http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=563&n=2&y=1&c=1

Über seine Person und seine philosophische Position hat Pragmatis hat Bärbel Frischmann einen Artikel geschrieben: [klick]

Richard Rorty über Pragmatismus und Wahrheit:


Dienstag, 30. Dezember 2008

Für das Jahr 2009 viel Kreativität und Pragmatismus

Nach längerer schriftlicher Abstinenz nun ein Beitrag zum Jahreausklang, der wie viele andere schriftliche Ergüsse in den meisten Medien die allumfassende Krise zum Gegenstand hat. Ein kreativer und produktiver Umgang mit dem derzeitigen Krisenzustand ermöglicht uns die Perspektive Max Frischs:


Dazu passt auch noch ein etwas intellektuellerer Beitrag von Richard Rorty (amerikan. Philosoph/ 1931-2007) aus der Vorlesung „Hoffnung statt Erkenntnis“ über Pragmatisten:
„Dewey drängt darauf, das Streben nach Gewissheit sei durch die Forderung nach Phantasie zu ersetzen: Die Philosophie solle den Versuch unterlassen, für beruhigende Gewissheit zu sorgen, und sich statt dessen für das Selbstvertrauen einsetzen, von dem bei Emerson unter der Bezeichnung ‚self-reliance‘ die Rede ist. [...] Die Forderung, man solle Erkenntnis durch Hoffnung ersetzen, besagt im großen und ganzen das gleiche: Man solle sich nicht mehr darum kümmern, ob das, was man glaubt, gut fundiert ist, sondern sich allmählich darum kümmern, ob man genügend Phantasie aufgebracht hat, um sich interessante Alternativen zu den gegenwärtigen Überzeugungen auszudenken. Dementsprechend schreibt West: ‚Bei Emerson ist das Ziel der Tätigkeit nicht bloß Herrschaft, sondern auch Anreiz; das Telos der Bewegung und des Fließens ist nicht bloß Macht, sondern auch Anregung‘.“

Bringt für das Jahr 2009 genügend Phantasie und Kreativität auf, um euer Dasein zu verbessern. Wenn ihr bereits zufrieden seid, dann umso besser. Genießt das Leben und verschwendet ein paar Gedanken an das Denken und dan die Freiheit. Es wird sich lohnen.