Dass Philosophie nicht weltfremd, langweilig, abgehoben und unmodern ist, haben etwa 200 Schüler mit 70 beim Essay-Wettbwerb zum Leibniz-Tag 2009 eingereichten Beiträgen bewiesen. Die besten sechs Essays wurden Anfang Juli im Rahmen des Leibniz-Tages während der Festveranstaltung im Historischen Museum zu Hannover prämiert. Das Gymnasium schloss dabei hervorragend ab, denn Charlotte Dase gewann mit dem 6. Platz einen Amazon-Buchgutschein und Marie-Céline Gräber erreichte mit ihrem Essay den ersten Platz. Die ersten drei Preisträger durften sogar ihre verfassten Zeilen vollständig vor dem Publikum vorlesen. Dabei war die inhaltliche Bandbreite enorm: Mit Bezügen zu Spinoza, zu Klopapierrollen und zum Computerspiel "SimS" zeigten die Schüler, dass sie in der Lage sind, auch ein schweres philosophisches Thema konstruktiv und kreativ aufzuarbeiten und gedanklich eigene Wege zu beschreiten. Die Jury sei - so Matthias Behne Philosophielehrer der Leibnizschule/Hannover - von der Originalität und Qualität der Beiträge positiv überrascht gewesen.

Hier die ersten drei Plätze:
1. Platz: Marie-Céline Gräber (Gymnasium Mellendorf)
2. Platz: Laurin Fieber, Jonas Kahle und Florian Kluger (Georg-Büchner-Gymnasium Seelze)
3. Platz: Karsten König (Leibnizschule Hannover)
Einen kleinen Wermutstropfen hatte die Festveranstaltung: Während die Schüler bewiesen, dass sich theoretische Überlegungen zu philosophischen Fragen und ein gelungener Vortrag nicht ausschließen, hielt der philosophische Fachmann Prof. Leinkauf einen sehr langweiligen - inhaltlich aber brillanten - Festvortrag zu Leibniz' Naturkonzeption und dessen optimistische Weltsicht. Warum nutzen die Universitätsprofessoren solche Gelegenheiten nicht, den Vorurteilen über die Philosophie mit einem publikumsgerechten und alltagsnahen Vortrag entgegenzutreten? Stattdessen sprach der Mann von "a priori", "aposteriori", "res cogitans" und "res extensa" - also alles Vokabeln, die sowohl Schüler als auch mitgekommene Eltern völlig verständnislos aufnahmen. Ein Vater kommentierte den Vortrag des Professors aus Münster: "Ich habe nichts, aber auch gar nichts verstanden!" Schade, Herr Professor Leinkauf ...
weitere Artikel zur Veranstaltung in der HAZ vom 4. Juli 2009: Klick hier
Ein Dank gilt auch den Schülern des Gymansiums Mellendorf, die Marie-Céline und Charlotte trotz Ferien bei der Preisverleihung mit ihrer Anwesenheit unterstützt haben!!!

Hier die ersten drei Plätze:
1. Platz: Marie-Céline Gräber (Gymnasium Mellendorf)
2. Platz: Laurin Fieber, Jonas Kahle und Florian Kluger (Georg-Büchner-Gymnasium Seelze)
3. Platz: Karsten König (Leibnizschule Hannover)
Einen kleinen Wermutstropfen hatte die Festveranstaltung: Während die Schüler bewiesen, dass sich theoretische Überlegungen zu philosophischen Fragen und ein gelungener Vortrag nicht ausschließen, hielt der philosophische Fachmann Prof. Leinkauf einen sehr langweiligen - inhaltlich aber brillanten - Festvortrag zu Leibniz' Naturkonzeption und dessen optimistische Weltsicht. Warum nutzen die Universitätsprofessoren solche Gelegenheiten nicht, den Vorurteilen über die Philosophie mit einem publikumsgerechten und alltagsnahen Vortrag entgegenzutreten? Stattdessen sprach der Mann von "a priori", "aposteriori", "res cogitans" und "res extensa" - also alles Vokabeln, die sowohl Schüler als auch mitgekommene Eltern völlig verständnislos aufnahmen. Ein Vater kommentierte den Vortrag des Professors aus Münster: "Ich habe nichts, aber auch gar nichts verstanden!" Schade, Herr Professor Leinkauf ...
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Ein Dank gilt auch den Schülern des Gymansiums Mellendorf, die Marie-Céline und Charlotte trotz Ferien bei der Preisverleihung mit ihrer Anwesenheit unterstützt haben!!!

