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Mittwoch, 9. Februar 2011

Q 3/4: Ein Briefwechsel zwischen Einstein und Freud: Warum Krieg?

Albert Einstein schrieb 1932 einen Brief an den Psychoanalytiker Sigmund Freud. In diesem Brief stellte Einstein seine Überlegungen zu der Frage vor, worin die Ursachen von Gewalt, Aggression und Krieg liegen. Einstein bittet Freud um eine Stellungnahme. Ausgehend von allgemeinen Kriegsursachen wurde vor allem festgestellt, dass Einstein auf individueller Ebene die Ursachen für Kriege sieht, diese Ebene wird jedoch im Rahmen der Kriegsursachentypologie (Kenneth Waltz) durch die gesellschaftliche und internationale Ebene ergänzt.



Zur Argumentation von Einstein siehe eigene Aufzeichnungen, zur Argumentation von Freud als Orientierung folgende Folie:


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Kurse: Q3/4 pl1 und pl2
Datum 27.01.11 und 03.02.11
Thema: Warum Krieg? Ein Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud

Mittwoch, 2. Februar 2011

H.e.l.p. Am Gymnasium Mellendorf - Planspiel Humanitäre Schule

"Das Jugendrotkreuz (JRK) Niedersachsen zertifiziert Schulen als 'Humanitäre Schule'. Um das Zertifikat „Humanitäre Schule“ zu erlangen, erleben die Schülerinnen und Schüler das Planspiel „h.e.l.p“ und engagieren sich anschließend in einem selbst gewählten humanitären Projekt. Am Ende des Schuljahres werden die beteiligten Schulen ausgezeichnet. Auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde. Zielgruppe sind Schulklassen ab dem zehnten Schuljahr." (Zitat DJRK)

Das Planspiel „h.e.l.p“ thematisert einen fiktiven zwischenstaatlichen Konflikt mit internationaler Beteiligung, den die entsprechenden Akteure (die Politiker debeteiligten Länder) lösen müssen. In diese Rollen schlüüfen die Schüler für zwei Tagen und müssen in zahlreichen Verhandlungsrunden und Konferenzen zu einer Lösung des Konflikts kommen.
Die Philosophiekurse der Jgst. 10 am GM führen das Planspiel nun schon zum fünften Male durch. Am 2. und 3. Februar wird man als während des Unterrichtsbetriebes zahlreichen Schülern begegnen, die sich mit Sie und ihrem Nachnamen anreden.

Montag, 24. Januar 2011

Q 3/ 4: Bellum Iustum - Kultur und Aggression des Menschen!

Folgende Themen wurden in den letzten Sitzungen behandelt:

  • 10.01.2011: Bellum Iustum: Afghanistaneinsatz der Bundeswehr (ARD-Reportage): Rechtfertigungen aus Politik und Kirche für den Einsatz am Hindukusch
  • 13.01.2011: Georg W. F. Hegel: "Krieg als Vater aller Dinge" (Bezug zu Heraklit)
  • 17.01.2011: Vergleich der Rechtfertigung eines Krieges nach Hegel mit den Rechtfertigungen für den Afghanistaneinsatz (Jeff: "Hegel ist ein Taliban")
  • 18.01.2011: Aggressionstheorien (Woher kommt menschliche Aggression?)
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  • 24.01.2011: Sigmund Freud: Wie geht der Mensch mit Aggressionen um? Eine Diskussion um das menschliche Schuldbewustein und die dauerhafte Unterdrückung der menschlichen Triebe
  • Der Link für das Freud-Schaubild zu Über-Ich, Ich und Es [klick]

  • Das Schuldbewusstsein des Menschen (Spannung zwischen dem strengen Über-Ich und dem ihm unterworfenem Ich) als Regulierungsinstanz für menschliche Aggression.
  • Schuldbewusstsein ist gleichzusetzen mit einem Strafbedürfnis des Über-Ichs am Ich. Die Kultur (Über-Ich) schwächt also die Aggressionslust des Menschen dadurch, dass es sie schwächt bzw. unterdrückt.

Entstehung der Kategorien von gut und böse
  • Was ist ein Schuldgefühl: Man fühlt sich schuldig, wenn man etwas getan oder gedacht hat, was mal als „böse“ erkennt.
  • Das Böse kommt aber nicht aus dem Inneren eines Menschen heraus, auch wenn man es verinnerlicht haben könnte.
  • Die Vorstellung vom moralisch Verwerflichen ist fremder Einfluss, z.B. durch Gesellschaft, Erziehung, Medien ….
  • Warum entscheidet man sich gegen das „Lustprinzip“ bzw. gegen das Böse/ Warum unterwirft man sich fremdem Einfluss? → Wer in Abhängigkeit ist und sich hilflos fühlt, wird Angst vor dem Liebesverlust haben (siehe auch Bedürfnisstrukturen, alter Blogeintrag von Johanna Denfeld und Tina Meyer)
Parodie von Sigmund Freud durch Mathias Richling


Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur: