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Mittwoch, 16. November 2011

Sprache und Bedeutung, Wahrheit und Bedeutung

Der Philosoph W. Vossenkuhl über Sprache und ihre Bedeutung ....



und über Bedeutung und Wahrheit

Dienstag, 15. November 2011

Backe Backe Sprache ... eine Parodie auf Wilhelm von Humboldt!

Backe Backe Sprache,
der Humboldt ja der sagte:
Wer will guten Ausdruck bringen,
der muss den Geist zur Arbeit zwingen.

Nach Wahrnehmung folgt das Wort.
Kein Abbild, es kommt vom Seelenort.
Jedes kleine Erkenntnislicht
führt zur eignen Weltansicht

Backe Backe Sprache,
der Humboldt ja der sagte:
Wenn Menschen über Menschen stehen,
dann herrscht auch oft ein Nichtverstehen

Wörter und Regeln zerschlagen,
daran könnte er verzagen.
Kontrolle, Macht und Einfluss
führen zum geistigen Darmverschluss

Drum gib fein Acht auf deine Denkstruktur,
denn damit entfacht sich deine eigene Kultur.

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von L. Gottschalk, H. Schmieta und C. Remmert

Dienstag, 8. November 2011

Der Mann mit den 32 Sprachen: W. v. Humboldt

  • Humboldt wurde am 22.Juni 1767, als Sohn eines Offiziers, in Potsdam geboren.
  • Ab seinem 12. Lebensjahr fand er Geschmack an Literatur und Wissenschaft.
  • Obwohl er, wie die meisten Offizierssöhne die Juristerei studierte, beschäftigte er sich mit 32 Sprachen.
  • Er gilt als einer der ersten Forscher, die die kulturelle Bedeutung von Sprache erkannt haben.
  • 1790 trat er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Nach nur einem Jahr verließ er seinen Posten und begab sich mit seiner Frau auf Reisen. Er studierte und forschte.
  • Im Jahre 1802 konnte er seine privaten Interessen mit den gesellschaftlichen Erwartungen verbinden. Er wurde Gesandter Preußens am Heiligen Stuhl in Rom. Ein Amt im Auftrag des preußischen Staates, das eher kultureller als politischer Art war.
  • Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Humboldt, auf Befehl des Königs die Leitung der Sektion für Kultur und Unterricht am Preußischen Innenministerium übertragen. In dieser Position gelang ihm eine umfassende Reform des Deutschen Bildungswesens.
  • In den Jahren 1813 bis 1815 übernahm er diplomatische Aufgaben bei der politischen Vorbereitung der Befreiungskriege. Er kämpfte gegen Autorität, Pressezensur und den preußischen Obrigkeitsstaat.
  • 1819 wurden die „Karlsbader Beschlüsse“ erlassen, die die Meinungs- und Pressefreiheit stark einschränkten. Humboldt protestierte und wurde entlassen.
  • Bis zu seinem Tod, am 8.April 1835 in Tegel (gehört heute zu Berlin) vertiefte er sein Studium und widmete sich seinen sprachlichen Forschungen.

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Kurs: pl1
Lehrer: Herr Heim
Referentin: Diandra Wagner
Datum: 07-11-11
Thema: Biografie von Wilhelm von Humboldt

Sonntag, 5. Dezember 2010

Q 1/2: Wittgenstein spielt Sprache !

Zusammenfassung Ludwig Wittgenstein „Sprechen als Teilnahme an einem Sprachspiel“

In Ludwig Wittgensteins Text ‚ Sprechen als Teilnahme an einem Sprachspiel‘ zitiert dieser Teile aus ‚Die Bekenntnisse des Augustinus‘ , um seine eigene Sprachauffassung zu verdeutlichen.
Dabei führt Wittgenstein an, dass Worte Bilder der menschlichen Sprachauslegung sind und diese Worte Gegenstände benennen würden, die in einer Verbindung, aus jenen Benennungen, Sätze entstehen ließen. Weiter habe jedes Wort eine nur diesem zugeordnete Bedeutung, welche der Gegenstand selber sei. Dies stelle die Unterschiede der Wortarten dar.
Um die Sprache erlernen zu können, würden erst die Hauptwörter, die Tätigkeiten und Eigenschaften beschreiben, aufgenommen. Demnach müsse es eine Operation mit Worten geben, das hieße, die Aussagen genau zu analysieren. Als Beispiel führt Ludwig Wittgenstein der Aussage‚ fünf rote Äpfel‘ an, bei dem das Hauptwort ‚Äpfel‘ eine ihm zugeordnete Bedeutung habe, die anderen Wörter ‚rot‘ und ‚fünf‘ jedoch hätten keine Bedeutung, nach der man eine Handlung ausüben könne.
Jedoch sei der Begriff der Bedeutung nur eine primitive Vorstellung von der Sprachfunktion, denn Sprache, so Wittgenstein, sei viel weitläufiger. Genau diesen Punkt kritisiert Wittgenstein an Augustinus, der die Sprache als System der Verständigung sieht, bei dem jene Verständigung zwischen dem Bauenden der Sprache und dem Aufnehmer liege. Jedoch sei genau dieser primitiver Vorgang sehr auf ein spezielles Sachgebiet beschränkt, obwohl nach Wittgenstein die Sprache viel weitläufiger sei.
Positiv steht Ludwig Wittgenstein der These gegenüber, dass man an primitiven Arten die Sprache studieren könne, um die Bedeutung der Worte, die für die Funktion der Sprachewichtig seien, zu erkennen. Nach diesem System würden auch Kinder das Sprechen erlernen, in dem sie die Worte mit ihrer Bedeutung durch Nachsprechen verinnerlichen.

Im zweiten Teil von Wittgensteins „Sprechen als Teilnahme an einem Sprachspiel“ geht er näher auf die Verwendung der Sprache ein.
Zu Anfang definiert er das Wort „Sprachspiele“ als eine Art Spiel, welches kleinen Kindern zum erlernen ihrer Sprache führen solle. Daraufhin vergleicht er die Funktionen der Sprache mit einem Werkzeugkasten, in welchem sich zwar Unterschiede fänden, jedoch auch Ähnlichkeiten auftreten; und gerade diese Ähnlichkeiten sollen uns verwirren, besonders wenn uns die Verwendung nicht geläufig sei. Er geht nochmal auf das im ersten Teil erwähnte Sprachspiel ein und erweitert es um den Aspekt der Verwendung, explizit am Beispiel Befehl und Behauptung. So fände sich der Unterschied dieser beiden Formen lediglich in der Verwendung.
Im nächsten Abschnitt stellt er den Gesichtspunkt auf, dass es unzählige Arten von Sätzen gäbe und dass diese nicht beständig seien, sondern dass immer wieder neue entstehen sollen und andere veralten. Er bringt dann die These an, dass „Sprechen der Sprache ein Teil einer Tätigkeit und/oder Lebensform ist“ und zählt einige Versionen von Sprachspielen auf.
Zum Schluss zieht er eine Verbindung zur Logik und erklärt, dass die Bedeutung einer Satzes oder Wortes im Gebrauch, also der Verwendung läge.

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Formales:
Blogbeitrag von: Jenny Nomrowski und Renè Runow
Kurs: 11pl1
Datum: 29.11.10
Thema: Sprachphilosophie Ludwig Wittgenstein, Sprachspiele

Mittwoch, 17. November 2010

Q 1/2: Wilhelm von Humboldt: Sprache - ein Verstehen und Nicht-Verstehen!





„In der Art, wie sich die Sprache in jedem Individuum modifiziert, offenbart sich, ihrer im vorigen dargestellten Macht gegenüber, eine Gewalt der Menschen über sie.“
Der Gegenstand der objektiven Beobachtung erhält das Wort erst nach der subjektiven Bearbeitung, der gesammelten Informationen über den Gegenstand, durch den Geist. Ein Jeder lässt dem Wort eine empirische Erfahrung einfließen. Es ist genau dies, was der Sprache ihre Macht verleiht. Diese Macht besteht darin, dass man mit ihrer Hilfe, durch Rhetorik und durch die richtigen Worte, die Wirklichkeit so verändern, bzw. anpassen kann, sodass sie der Auffassung des Redners entspricht.

Doch wie genau entsteht diese Macht der Sprache?
Sie entsteht dadurch, dass niemand bei ein und demselben Wort dasselbe denkt wie ein Anderer.
Das heißt der Sinn nach Frege ist meist derselbe, die Bedeutung dagegen ist so gut wie nie dieselbe. Sie kann höchstens in etwa das gleiche sein. Und es ist genau diese Ähnlichkeit der Bedeutung, der gesprochenen Rede, die dafür sorgt, dass ein anderer versteht. So sei ein „Alles verstehen […] immer zugleich ein Nicht-verstehen“. Ferner verleiht genau dieses Phänomen dem Menschen eine Macht über die Sprache. Durch die Ähnlichkeit der Bedeutung und durch die oben genannte Möglichkeit zur Anpassung, kann der Mensch die Sprache als Werkzeug nutzen. Er kann das Enthymem nach Aristoteles nutzen, das bedeutendste Mittel der Rhetorik, um den Zuhörern etwas anderes zu vermitteln als er gesagt hat. So ist die Sprache das Feuer der Kommunikation. Sie kann erschaffen und zerstören. Sie ist ein Werkzeug der Erkenntnis und des
Erkennens, ein Werkzeug der Kommunikation und auch zugleich eine Waffe der Manipulation.

Hinweis:
Außerdem wurde besprochen der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit in der Oberstufe (auch Klausur) mit Textzusammenfassung, Analyse/Reflexion und eigene Stellungnahme/Beurteilung.

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Formales:
Blogbeitrag von Gwen Saleh und Vincent Lubbe (Zeichnungen), Sebastian Klautke (Text)
Kurs: 11pl1 hem
Datum: 10.11.10 und 17.11.10
Thema: Wilhelm von Humboldt - Über die Sprache

Freitag, 6. November 2009

Welt-Ansichten und Sprachspiele

Zwei für die Sprachphilosophie bedeutende Schaffende, Wilhelm von Humoldt und Ludwig Wittgenstein werden in diesem Blogbeitrag näher erläutert. Diesmal nicht mit einem Text, sondern mit zwei Schaubildern und (in Kürze) auch mit zwei Radiosendungen, in denen sich die beiden Philosophen über Sprache austauschen.

Wilhelm von Humboldt:

Ludwig Wittgenstein: