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Montag, 2. Juni 2014

Aufgabe einer Metaphysik der Sitten


Definition Metaphysik
 



- Frage nach dem Sein des Seienden (Ontologie z.B. Heidegger)
- Frage nach den letzten Wahrheit
- Idee des Absoluten des Ewigen
- erste Philosophie

Aufgabe einer Metaphysik:
- reine Moralphilosophie bearbeiten, d.h. nicht empirisch und nicht vom Menschen selbst abgeleitet (erste Kritik am Utilitarismus ausgehend von menschl. Bedürfnissen)
- geht von einer "äußersten Notwendigkeit" aus
- bezieht sich hier auf die allgemeine Idee der Pflicht und der sittlichen Gesetze als eine erste Begründung("leuchtet von selbst ein")
- Pflicht als ein Prinzip des Müssens (Zwang, Verbindlichkeit) - aber nicht aus einem äußeren Zwang heraus (pflichtgemäß) sondern um seiner selbst willen und aus Einsicht, d.h.
- es geht auch um die Frage: Was ist gut?
Ansatz "Gesetz" - gilt für alle, Zwang ist größer als eine Regel, trägt die Idee des Allgemeinen in sich
- moralische Gesetze müssen a priori sein (wobei andere Regeln können durchaus nützlich sein: praktische Regeln) und gegründet sein in Begriffen der reinen Vernunft

Der Gebrauch der Vernunft bei Kant

Vernunft bei Kant

Freitag, 1. Juni 2012

Mittwoch, 27. Juli 2011

Glaube - Liebe - Hoffnung


Norwegen gehört nicht nur Mitgefühl, sondern auch großer Respekt. Vor der Absicht dem Bösen nicht mit Bösem, sondern mit Vertrauen auf Menschlichkeit, Offenheit und demokratischem Bewusstsein zu begegnen: Sape aude!

Mittwoch, 9. Februar 2011

Q 1/2: Sprache der Ethik - Ethik der Sprache

Im Rahmen sprachphilosophischer Überlegungen muss festgestellt werden, dass auch in der ethisch-moralischen Analyse von Dilemmasituationen Sprache als Kommunikation-, Ausdrucks- und Informationsmittel eine wesentliche Rolle spielt.

Um Verständnisschwierigkeiten zu vermeiden und Verstehensprozesse zu erleichtern, ist es also notwendig ein "einheitliches Sprachspiel" zu spielen und den Inhalt und die Verwendung von Begriffen zu bestimmen.

In der Sitzung vom 03.02.11 fand also eine Begriffsklärung zu folgenden Aspekten statt:
  • Normen
  • Werte
  • Moral
  • philosophische Ethik, Metaethik, deskriptive und normative Ethik
  • angewandte Ethik: Bioethik, Medizin- und TEchnikethik, politische Ethik etc.

Verstehensprobleme entstehen möglichweise auch durch Argumentaions- und Schlussfehler in der Begründung eines Urteils. Naturalistische Fehlschlüsse (Siehe auch Hume, Moore) sind also zu vermeiden (siehe auch moralischer Syllogismus).
Außerdem muss im metaethischen Rahmen auch bei den Urteilen zwischen pragmatischen und moralischen Urteilen differnziert werden. Eine Entscheidung bzw. ein Handeln mag zwar pragmatisch richtig, moralisch aber falsch sein.

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Kurs: 11 pl1 gN HEM
Datum: 03.02.11
Thema: Ethische Begriffe

Mittwoch, 2. Februar 2011

Q 1/2: Schießen oder Sterben?

Stell dir vor, jemand gibt dir eine Pistole und sagt:


"Schieß damit auf deinen Vater oder deine Mutter. Danach bist du frei. Selbstmord ist keine Alternative, denn wenn du dich umbringst, dann bringen wir beide um."

Wie entscheidest du dich?


Siehe dazu auch nebenstehende Umfrage ...

HINWEISE:
  • Flucht ist ausgeschlossen.
  • Der, der die Pistole übergeben hat, ist nicht mehr im Raum.
  • Es ist genügend Munition vorhanden.

Überlegungen aus der Sitzung vom 02.02.11

Montag, 24. Januar 2011

Q 1/2: Whorf, Magee, Black und Watzlawik: Sprache und Wirklichkeit

Folgende Themen wurden in den letzten Sitzungen behandelt:

  • 08./20.12.10 - Benjamin Lee Whorf: Grammatik beeinflusst unser Denken
  • 10.01.2011 - Sprache - Das Fenster zur Wirklichkeit? Max Black: Es gibt keine einfache Kausalbeziehung zwischen Grammatik und Denken.
  • 12.01.2011 - Bryan Magee: Sprache erfasst nicht alle Wirklichkeit (sondern auch die direkte Erfahrung)
  • 17.01.2011 - Moderne Wahrheitstheorien: Adäquations-/Korrespondenztheorie, Kohärenz- und Konsenstheorie sowie deren argumentatorische Schwachpunkte (Methodik: Stegreifrede)
  • 24.01.2011 - Paul Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Konstruktivismus in der Philosophie


  • 26.01.2011 - Platon, Descartes, Watzlawick und die Matrix

Die behandelten Themen kreisen um die Problembereiche:

  • Sprache und Wahrheit
  • Sprache und Denken
  • Sprache und Wirklichkeit

Samstag, 4. Dezember 2010

Q 3/4: G.F. Hegel: dialektisch - geschichtlich - schön!

Biografische Daten

Dialektische Methode nach Hegel (Jesse Betram und Marianne Kind)

Das philosophische Grundprinzip Georg Friedrich Hegels besteht in einer Dialektik. Diese liegt vielen seiner Überlegungen zugrunde und soll auch überall in der Welt zu finden sein.
Die Dialektik ist ein dreiteiliger Prozess. Begonnen wird mit der These, nehmen wir zum Beispiel „Feuer“. Aus dieser These geht die Antithese hervor, diese ist sozusagen schon in der These enthalten, bei unserem Beispiel wäre es das „Wasser“, denn Feuer lässt sich mit Wasser löschen, also schließen sie sich aus.
Aus diesem Gegensatz geht die Synthese hervor, hier „Dampf“. Das Feuer wird vom Wasser gelöscht, dieses verdampft (ändert seinen Aggregatzustand) durch die Energie, die das Feuer ja schließlich ist. Diese Synthese hebt also laut Hegel These und Antithese auf:
„Aufheben“ wird hier jedoch doppeldeutig gesehen, zum einem bedeutet es „bewahren“, zum anderen aber auch „ein Ende machen“. Die Synthese macht dem Gegensätzlichen ein Ende, indem sie die Widersprüche vereint und sie somit trotzdem in sich bewahrt.
In einem Satz zusammengefasst, lautet die Dialektik so:

„Jede These birgt in sich ihre Antithese, beide werden in der Synthese aufgehoben“
Die Dialektik findet man zum Beispiel in Hegels Ausführungen zum Geist wieder. Dieser durchläuft auch einen dreigliedrigen Prozess, dem die Dialektik zugrunde liegt.





Hegels Geschichtsphilosophie (Tim Pauli und Sonja Vogelsang)

Den zentralen Punkt bei der Betrachtung der Geschichte durch Georg Wilhelm Friedrich Hegel stellt, wie auch bei seinen anderen philosophischen Betrachtungen, der Begriff des Geistes dar. In seiner „Phänomenologie des Geistes“ schildert er, wie durch den Geist der weltgeschichtliche Prozess, welcher für ihn einzig die politische Geschichte beinhaltet, zur absoluten Idee führen wird.
Der abstrakte Begriff des Weltgeistes stellt für Hegel eine objektive, übergeordnete Instanz dar, die alles umfasst. Er steuere das Individuum durch die Vernunft. So würden die Menschen den geschichtlichen Prozess formen. Dieser Prozess folge einem dialektischen Verlauf. Infolgedessen würde das Individuum ihn zum Teil als unvernünftig empfinden. Jedoch sei er selbst, wie auch die ausführenden Menschen, (historisch) notwendig, da er zur absoluten Ideen führen würde, letztendlich also doch vernünftig. Der Mensch ist nach Hegel nur ein Instrument des Geistes.


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Formales:
Blogbeitrag vom gesamten Kurs Q3/4 pl1 und PL1 HEM
Datum: 25.11.10 und 29.11.10
Thema: Grundlagen der Hegelschen Philosophie als Basis zur Ästhetik

Montag, 8. November 2010

Q 3/4: Heidegger - das Entsetzliche ist schon geschehen

Was Martin Heidegger (1889-1976) mit dem Entsetzlichen meint, beantwortet er schon in seinem ersten Satz aus seiner Abhandlung "Das Entsetzliche ist schon geschehen". Er meint damit das Einschrumpfen aller Entfernungen in Raum und Zeit. Die Tatsache, dass man zu der Zeit fremde Kulturen andere Länder, das Keimen und Gedeihen von Gewächsen, quasi alles Mögliche, wovon man nichts wusste, sofort durch die Medien vor die Füße gelgt bekommt, lässt für Heidegger die Welt in einer neuen Ansicht erscheinen. Die Menschen befinden sich in einer Welt, in der alles "in das gleichförmig Abstandslose zusammengeschwemmt wird". Wir können keine Nähe mehr zu den Dingen spüren. Der Begriff Nähe wird von Heidegger nicht klar definiert. Er sagt nur, dass diese Nähe nicht im geringen Maß der Entfernung bestünde. Mit Nähe ist hier der Bezug zu den Dingen gemeint. Dieser Bezug kann nur durch den persönlichen Einsatz erreicht werden. Man muss sich mit den Dingen (bzw. auch Gegenständen) präzise auseinandersetzen, um Heideggers Nähebegriff spüren zu können. Die Menschen haben nach Heidegger diese Nähe leider aus der Welt verbannt, denn sie gäben ihr keine Chance zu existieren. Die Nähe bleibt somit aus, wird von uns abgewehrt und mit ihrem Ausbleiben bleibt auch die Ferne aus, die uns nach Heidegger einen Reiz geben kann, Nähe überhaupt spüren zu wollen, eben genau, weil die Dinge uns "fern" sind. Die Nähe und die Ferne stehen in sehr enger Beziehungung zueinander. Für Heidegger ist der Mensch in diesem Zusammenhang ein innerlich abgestumpftes Lebewesen, welches in einem einheitlichen Brei lebt, wo "alles gleich nah und gleich fern ist." Es ist ein großes Unglück, welches über die Welt gekommen sei. Der Mensch soll sich wider mit den Dingen beschäftigen und die Erkenntnis bzw.die wirkliche Nähezu ihnen durch einen eigenen Prozess aufbauen. Hätte der Mensch genauer nachgedacht, wäre es nicht zu so einem Zustand gekommen, in dem Raum und Zeit auf das engste zusammengerückt worden sind. Für Martin Heidegger ist dieses Zusammenrücken sogar noch unheimlicher als ein Auseinanderplatzen von allem. Im Grunde genommen hat der Mensch die Welt schon quasi ausgelöscht. Wenn der Mensch von Anfang an Bedenken gehabt hätte, hätte er realisiert, dass man nicht nur auf die Folgen achten soll, sondern mehr Aufmerksamkeit den Ursachen widmen muss.
"Das Denken lernen wir, in dem wir auf das achten, was es zu bedenken gibt." Dieses Zitat von Heidegger zeigt, dass das Denken bei den Menschen zu spät eingesetzt hat. Und das, was zu spät bemerkt wurde, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, denn: "Das Entsetzliche ist schon geschehen."

Fünfteilige Serie zu Martin Heidegger. Originalaufzeichnung von 1975. Weitere Teile zu finden unter www.youtoube.de, Stichworte: Martin Heidegger







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Formales:
Blogbeitrag von: Kosta Nikolaidis
Kurs: Q 3/4 pl1 und pl2
Datum: 01.11.10
Thema: Martin Heidegger, Ästhetik, das Entsetzliche ist schon geschehen

Samstag, 19. Juni 2010

Kants Ethik als System von Zwecken und die Menschenwürde

Sitzung vom 18.06.10:
  • Menschheitszweck- und Autonomieformel
  • Reich der Zwecke
  • Autonomie und Heteronomie
  • Herleitung der Menschenwürde
  • Freiheit als Unabhängigkeit von der Naturnotwendigkeit
  • Marktpreis, Affektionspreis, Würde
  • Beispiele: Sklaverei, Leistungssport, Prostitution und eine Wasserflasche

Übersicht zum Ausdrucken

Freitag, 18. Juni 2010

Kritik der reinen Vernunft - die grüne Brille

"Ein leerer Kopf ist Käse - da fällt alles durch!" Mit diesen Worten eröffnete B. von Rappard seine Buchlesung am letzten Mittwoch zu seinem Buchprojekt "Theorie des Subjekts". Ausgehend von der Transzendetalphilosophie Kants und seiner Kritik der reinen Vernunft beschrieb von Rappard die Kantische Antwort auf die Frage: "Was kann ich wissen?" Kant interpretierend antworte Rappard: "Das, was Newton weiß, kann man wissen, alles andere nur glauben. Kant versucht Metaüphysik zu retten, indem er sie zerstört. Unsterblichkeit der Seele (siehe auch Leibniz) könne man nicht beweisen." Wenn ein Physiker etwas erkenne, dann erkenne er nur die Oberfläche.

Ein kurze Übersicht zur Kritik der reinen Vernunft:
Quelle: Börries von Rappard

Sonntag, 6. Juni 2010

Der kategorische Imperativ

Thema der Sitzungen im Juni:
Herleitung des kategorischen Imperativs in den unterschiedlichen Herleitungen

1. Universalisierungsformel/Grundform
2. Naturgesetzformel
3. Menschheitszweckformel
4. Autonomieformel, dazu auch der Blogbeitrag von Sören Meyer: [link]


April/Mai 2010: Deontologie Kants

Themen der Sitzungen im April und Mai:
Deontologische Ethik von Immanuel Kant

  1. Aufgabe der Grundlegung der Metaphysik der Sitten
  2. theoretische und praktische Vernunft
  3. Was ist ein guter Wille? Wann ist ein guter Wille gut?
  4. Handlungstypen nach Kant - Begriff der Pflicht

zu 1) Notwendigkeit einer Metaphysik der Sitten/ R
olle der Vernunft und das Aufklärungsprojekt
zu 2) theoretische und praktische Vernunft