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Donnerstag, 21. Juli 2011

in eigener Sache

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Samstag, 11. Juni 2011

"Irre Schätze"

Die Vor-Urteile waren reichhaltig: abnormal, verrückt, lächerlich, gefährlich für den Straßenverkehr. Angst vor „Über-Griffen“ … so die Beschreibungen Gefühle einiger Schüler gegenüber den Bewohnern des Hauses Schwanenwik in der Wedemark. Doch der Besuch von Fr. Albrecht – Mitarbeiterin im Haus Schwanenwik – bei den Philosophiekursen 10 am Gymnasium Mellendorf konnte durch Information ein realistisches Bild der Therapieeinrichtungen Haus Mohmühle und Haus Schwanenwik liefern: Sie beschrieb die Bewohner bzw. Klienten zwar als markant in ihrem Auftreten, aber keineswegs als verrückt, sondern psychisch krank. Das Krankheitsbild der Bewohner ist in den meisten Fällen eine Psychose, die meist kein angeborener Fehler ist, sondern durch besondere Lebensumstände prinzipiell jeden Menschen treffen können. Eine Psychose ist nämlich eine Störung der Informationsverarbeitung im Gehirn. So kommen alle Informationen ungefiltert von außen im Gehirn an und es sei dann, so Albrecht, kaum verwunderlich, dass Menschen mit einer Psyche schon in kleinsten Stresssituationen extrem reagieren. Ein frühes Erkennen des Krankheitsbildes erleichtere aber in jedem Fall die Therapie und den Umgang mit der seelischen Störung.

Die Schüler der Philosophiekurse hatten sich im Rahmen des Projekt „Humanitäre Schule“ zu einem Kontakt zum Haus Schwanenwik entschlossen, um durch mehr Informationen mögliche Vorurteile abbauen zu können.

Am 24. Juni veranstalten die Häuser Mohmühle und Schwanenwik ein Jubiläumssommerfest unter dem Motto „Irre Schätze“. Weitere Infos zu den Therapieeinrichtungen unter: [KLICK]

Montag, 6. Juni 2011

Was liest du gerade? - "Nichts."

Inhalt
In dem Roman „Nichts was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller, geht es um eine Gruppe Jugendlicher aus Dänemark, welche sich durch die nihilistischen Äußerungen eines gleichaltrigen Mitschülers provoziert fühlen und ihm das Gegenteil seiner Meinung beweisen wollen.
Der Mitschüler Pierre verlässt mit den Worten „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun“ eines Tages den Unterricht. Seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und beginnen damit, alles was ihnen wichtig ist, in einem alten Sägewerk zu sammeln. Erst kommen nur 'harmlose' Gegenstände zusammen, wie alte Fotos oder eine kopflose Puppe. Daher fordern die Jugendlichen sich untereinander bedeutsamere Gegenstände ab, wie zum Beispiel Husseins heiligen Gebetsteppich. Sie sind der Meinung: „Je größer das Opfer ist, desto größer seine Bedeutung“. Gerda muss ihren Hamster abgeben, Rieke ihre geliebten Zöpfe abschneiden. Sie rächen sich, indem sie das Wissen und die Geheimnisse ihrer Freunde dafür nutzen, ihnen ihre bedeutsamsten Gegenstände abzufordern. Die Forderungen schaukeln sich gegenseitig hoch: Lis‘ Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Bruders, eine Jesusstatue und ein Hundekadaver. Die Situation droht zu eskalieren. Bald entgleist das Projekt völlig und nachdem Sofie ihre Unschuld opfern musste und Johan seinen Zeigefinger, den er zum Gitarre spielen benötigt, opfern sollte. Die bisher unwissenden Eltern werden durch den fehlenden Finger aufmerksam, schalten die Polizei ein und stoppen alles. Es gibt einen riesigen Medienauflauf, denn alle wollen den Berg der Bedeutung sehen. Ein amerikanisches Museum bietet den Kindern viel Geld, um den Berg der Bedeutung ausstellen zu dürfen. Die Kinder freuen sich so viel Geld zu bekommen und verkaufen. Aber Pierre ist immer noch unbeeindruckt und lacht über die Schüler, die solche Opfer brachten, um die Bedeutung zu finden und sie nun zu verkaufen. In der folgenden Nacht rächen sich die Schüler auf grausame und brutale Weise für sein Verhalten an ihm.

Nichts und die Philosophie
Dieses Buch ist ein Jugendbuch – ja! Aber es ist auch ein Buch, das im Innersten tief philosophisch verwurzelt ist. Man kann es mit dem Thema, dem Problem der Wahrheitsfindung, als ein Erkenntsnisproblem verbinden. Bei dem Ziel der Erkenntnistheorie, handelt es sich um die Erklärung der menschlichen Wirklichkeit, zudem bemüht sie sich um eine „richtige“ Sicht auf die Welt (eine Art Weltanschauung). Es gibt 2 grundlegende Fragen zur Erkenntnistheorie, die eine ist: Was kann ich wissen? Pierre antwortet auf diese Frage mit „Nichts“…

Meine Empfehlung
Nach meiner Meinung ist dieses Buch ein ziemlich anspruchsvolles Buch. Es ist sehr gut, spannend geschrieben und mit einem erschreckenden Höhepunkt gekürt. Es wird deutlich, wozu Jugendliche in der Lage sind, in welchen Situationen sie ihren wahren Charakter zeigen und wie sie sich dann verhalten.
Ich würde dieses Buch allen empfehlen, denen Lesen Spaß macht und die sich auch nicht von kompakteren Themen abschrecken lassen. Für den 'kleinen Philosophen' liegt zudem auch ein perfektes Thema für lange spannende Diskussionen vor. Janne Teller gibt keine einfachen Antworten und vor allem keine eindeutigen. Es ist großartig wie immer wieder neue Fragen provoziert werden.

Paul Paland

Dienstag, 21. September 2010

Jgst. 10: Platon und die Höhle

Zur Erinnerung und Vergegenwärtigung in visueller Kurzfassung ein Kurzprojekt zum Höhlengleichnis (Verfasser sind leider unbekannt - Einbettung aus Youtube!):

Teil 1:


Teil 2:

Sonntag, 29. August 2010

Q 1/2: 'Na, logisch!' - Logik? Was ist das und wozu brauche ich sie?

Nach Ansicht des Philosophen Ernst Tugendhat erforscht die Logik bestimmte Regeln, Gesetze und Zusammenhänge. Sie habe je nach Perspektive unterschiedliche Ansätze: Gesetze des Seins oder der Wirklichkeit (ontologische Auffassung), Gesetze des Denkens (psychologische Auffassung) und Gesetze der Sprache (sprachliche Auffassung).
  • Die erste Phase der Logik reicht von Aristoteles bis ins späte Mittelalter. Sie ist eine sprachorientierte Aussagenlogik und befasste sich dementsprechend vornehmlich mit der Klärung von Grundbegriffen, die als Abbild bestimmte Seinsgesetze verstanden wurden (ontolog. Ansatz)
  • Die zweite Phase ist die neuzeitliche Logik, mit Immanuel Kant und Georg Hegel. Den Beginn macht die Logik von Port Royale. Diese definiert Logik als „die Kunst, seine Vernunft gut zu leiten“. Kant als die „Wissenschaft des richtigen Verstandes- und Vernunftgebrauchs überhaupt, aber nicht subjektiv, d.h. nicht nach empirischen Prinzipien, wie der Verstand denkt sondern, objektiv, d.i. nach Prinzipien a priori“. (psycholog. Ansatz)
  • Die dritte Phase ist die der modernen Logik und beginnt mit Gottlob Freges Begriffsschrift. Diese Logik ist eine sehr mathematische, die vornehmlich mit Symbolen arbeitet.
Um zu klären, worum es in dieser Logik geht, teilt Ernst Tugendhat diese zum Einen in einen engeren Sinn (ars inveniendi) und zum Zweiten in einen weiteren Sinn (ars demonstrandi) einteilen.
Die ars inveniendi ist die „Lehre vom formal gültigen Schließen“ und beschäftigt sich mit der rationalen Wahrheitsbegründung. Als Beispiel: 1+1=2 Eine mathematische Behauptung, ein Urteil und ein Schluss. Dieses Ableiten muss jedoch bestimmten Regeln folgen, damit eine wahre Konklusion garantiert ist. Es gibt vier Fälle zur ars inveniendi:

1. Korrekte Konklusion aus wahren Prämissen: Ergebnis = wahr.
A Wenn im Herbst die Tage kürzer werden,
B und wenn es jetzt Herbst wird,
C dann werden jetzt die Tage kürzer.

2. Korrekte Konklusion aus zweifelhaften Prämissen: Ergebnis formal richtig, inhaltlich zweifelhaft (unwahr)
A Wenn Gott das Universum geschaffen hat,
B und wenn die Bewohner des Mars’ Teil des Universums sind,
C dann hat Gott auch die Bewohner des Mars’ geschaffen.

3. Nicht korrekte Konklusion aus wahren Prämissen; Konklusion formal ungültig, kann aber zufällig wahr sein
A Wenn Menschen Säugetiere sind
B und wenn Kaninchen Säugetiere sind,
C dann sind auch Mäuse Säugetiere.

4. Nicht korrekte Konklusion aus unwahren oder zweifelhaften Prämissen
A Wenn alle Politiker faul sind,
B und wenn alle Models bekannt sind,
C dann sollten alle Models in die Politik.

Nun zur ars demonstrandi, der Gesprächskunst zur empirischen Wahrheitsfindung (Bsp.: Dieser Koffer ist rot), zum Absichern gegenüber Kritik oder um so eine Kritik zu schaffen und um aufzuzeigen, wann ein logischer Einwand sinnvoll ist. Ein Beispiel zur Wahrheitsfindung:

Nun ergeben sich jedoch drei Problemfragen:
  • Worin besteht die formale Richtigkeit eines Schlusses?
  • Besteht ein gültiger Schluss immer aus drei Sätzen?
  • Gibt es logische Schlüsse nur bei Sachurteilen oder auch bei bewertenden Sätzen, so wie bei Frage- und Befehlssätzen?
Abschließend müsste gefragt werden, worin denn nun eine Wahrheit oder Falschheit eines Schlusses besteht und welche Kriterien angewendet werden können: Fehlschlüsse und Fehlargumente können sein:
  • Dem Zirkelschluss, in dem die These mit der These begründet wird.
  • Dem Argumentum ad hominem, das sich gegen den Sprecher richtet. Hier ein Beispiel:
  • Der Äquivokation, die auf der Mehrdeutigkeit eines Wortes beruht.
  • Unterstellungen, Verallgemeinerungen und Vergleichen.
Quelle:
  • Tugendhat. Ernst/Wolf. Ursula. Logisch-semantische Propädeutik. Stuttgart 1986: Was heißt Logik?
  • Weimar, Wolfgang, „Worum es geht“, in: Texte und Materialien für den Unterricht, Stuttgart 2005, S. 5-11.



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Formales:
Blogbeitrag von: Sebastian Klautke
Kurs: 11 pl1 g4N
Datum: 23.08.10 und 25.08.10
Thema: Logik, Begriffsbestimmung und Fehlschlüsse/-argumente

Sonntag, 22. August 2010

Q 1/2: Wissen ist Macht! Aber was ist Wissen?

Epistemologie: die Idee des Wissen: „Wissen ist Macht.“ (F. Bacon)

Dieses Zitat hat wohl jeder schon einmal gehört. Doch wenn - wie Bacon behauptet - Wissen Macht verschaffe, so fragt sich der geneigte philosophische Leser: Wie erlangt man Wissen, und was ist Wissen überhaupt?
Befragt man hierzu Platon lautet die Antwort: „Wahre Meinung verbunden mit Erklärung ist Wissen“. Moderner umschreibt der Philosoph H. Schnädelbach diesen Begriff: „Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung.“
Also hat Wissen auch etwas mit unserer eigenen Wahrnehmung zu tun, inwiefern wir etwas Für-wahr-Halten (FüH). I. Kant formuliert drei Erkenntnisstufen im Rahmen des FüH: Meinen, Glauben und Wissen. Das Glauben ist subjektiv betrachtet hinreichend, allerdings objektiv unzureichend, während beim Meinen sowohl aus objektiver als auch aus subjektiver Sicht keine hinreichende Begründung geliefert werden kann. Beim Wissen ist diese jedoch in beiden Fällen gegeben. Weiter kann man das Wissen in drei Typen Überzeugungswissen, (faktisches, propositionales Wissen, Wissen das etwas der Fall ist), Regelwissen (praktisches Wissen, Know-how, Wissen, wie etwas getan werden muss) und Wissen als Kenntnis (Vertrautheit, Kenntnis von Personen und anderen Einzeldingen) aufgeteilt werden.Wie wir zum Wissen gelangen, lässt sich gut an zwei anderen Arten des Wissens zeigen. Beim Wissen „a priori“ gelangen wir unabhängig von der Wahrnehmung und der empirischen Erfahrung nur durch unseren Geist zur Erkenntnis (dieses Wissen ist vor allem logisches, mathematisches und semantisches Wissen). Im Gegensatz dazu gibt es das Wissen „a posteriori“, welches auch empirisches Wissen genannt wird. Dieses Wissen beruht auf Wahrnehmungen und Erfahrungen und ist typischerweise naturwissenschaftlich, psychologisch oder soziologisch.Außerdem gibt es verschiedene Varianten der klassisch fundamentalistischen Epistemologie (Erkenntnistheorie). In der antiken Epistemologie, deren Vertreter beispielsweise Platon oder Sokrates sind, gibt es Wissen, das „a priori“ oder „a posteriori“ ist, aber auch Wissen das sich aus beidem zusammensetzt (tranzendentale Erkenntnistheorie/I. Kant) Der neuzeitliche Rationalismus (vertreten durch R. Descartes) geht davon aus, dass alles Wissen letztendlich „a priori“ ist. Kontrovers dazu gibt es den neuzeitlichen Empirismus (J. Locke, F. Bacon, G. Berkeley, D. Hume), der behauptet, dass Wissen immer „a posteriori“ ist. I. Kant hat schließlich beide Arten in seinem Werk 'Kritik der reinen Vernunft' zusammengeführt.
Der Unterschied von beiden Wissensformen am Beispiel von Tischtennis:


Durch diese verschiedenen Definitionen von Wissen wird klar, wie vielschichtig das Thema ist. Im Unterricht haben wir begonnen, uns damit auseinanderzusetzen und festgestellt, dass es oft auf die Sichtweise ankommt, wenn man klären möchte, um welche Form des Wissens es sich handelt.

Verweis auf früheren Blogbeitrag zum apriori und Mode im Outletcenter Wolfburg: [link]

Infos zu Immanuel Kant von Oskar Negt, ehemals Leibniz-Universität Hannover:


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Formales:
Blogbeitrag von : Louisa Backhaus
Kurs: 11 pl1 g4N
Datum: 16.08.10 und 18.08.10
Thema: Epistemologie - die Idee des Wissens

Montag, 16. August 2010

Lieber Philosophos als Sophos

Thema: Philosophische Wahrheitssuche als natürliches Streben nach Wahrheit

Ein Richter sucht in einem Fall nach der richtigen Aussage. Kurz: Die Wahrheit. Der Richter macht es aus juristischen Gründen: Was ist gerecht? Auf der philosophischen Metaebene stellt man sich aber die Frage: Warum suchen die Menschen eigentlich nach der Wahrheit?

Es ist der Wissensdrang, die Neugier und auch ein Wissensdurst, der bei jedem Menschen fest verankert ist. Ein Urtrieb. Der Mensch möchte Gewissheit erlangen, eine Sicherheit haben, an die er sich hält. Francis Bacon behauptete: “Wissen ist Macht!” Außerdem bringe Wissen auch Anerkennung mit sich. Davon könne der Mensch nicht genug bekommen. Der amerikanische Psychologe A. Maslow begründet diese Anerkennungssucht mit einer Bedürfnispyramide [Info] Die Pyramide besteht aus fünf Ebenen. Grundbedürfnisse, Sicherheit, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung und Selbstverwirklichung.
Eine Ebene müsse aber erst erfüllt werden, damit man die nächste erreicht.
In der letzten Ebene, der Selbstverwirklichung, fängt der Mensch an sich zu fragen, was der Sinn des Lebens sei, oder wie man glücklich werde.

Der Philosophieprofessor Otfried Höffe bezeichnet die Wahrheitssuche als ein natürliches Streben nach Wissen, er befindet dich damit auf der Spur von Aristoteles, der sein Hauptwerk “Metaphysik” mit folgendem Satz einleitet: “Alle Menschen streben nach Wissen.” Jener stellt drei Leitfragen auf, die die gesamte Menschheit bedrängen sollen: (1) Was ist die Natur, und was können wir von ihr wissen? (2) Wie sollen wir als einzelne Personen und als Gemeinwesen leben? (3) Was dürfen wir von einem guten Leben erhoffen, sei es in diesem oder einem künftigem Leben? All diese Fragen entstehen aus einem Grund, so Höffe. Der Mensch sei mit der Antwort unzufrieden und ab da beginne er nachzuforschen. Es ist eine Radikalkritik. Für Höffe ist es die Philosophie im engen und strengen Verständnis. In der Aufklärung ermutigt Immanuel Kant den “faulen, bequemen” Menschen diesen Weg zu gehen: “Sapere Aude!” (Zitat: „Aufklärung ist der Weg aus der vom Menschen selbstverschuldeten Unmündigkeit.“)
Höffe unterscheidet zwischen dem Philosophos und dem Sophos. Der letzterer – der Sophist - habe eine Meinung, sagt also definitiv Ja oder Nein. Er würde sich selber als Weisen bezeichnen. Während der Philosoph die Liebe zur Weisheit sucht. Dem Philosoph macht, aus Platons Sicht, das Lernen Freude und er sei unersättlich.
Beispiel zum Sophisten und Philosophen:
Frage: “Soll Abtreibung erlaubt werden?”
Sophist: “Ja auf jeden Fall!”
Philosoph: “Was ist Abtreibung?”
Höffe will zeigen, dass der Philosoph erst auf der Metaebene nach Antworten und nach Allgemeinheiten sucht. Wissen über Gutes und Schlechtes. Wissen über Gerechtigkeit.
Er stellt außerdem Logos und Mythos gegenüber. Logos ist definiert als ein Begriff, Argument, logische Ordnung, Sprache. Der Mythos ist demgegenüber etwas bildhaft, symbolhaft, erzählerisch. Er trägt irrationale Elemente in sich und fällt demnach als Begründungsmuster nicht in den engen und strengen Philosophiebereich.


Quellen:
Otfried Höffe, Kleine Geschichte der Philosophie, 2001.

Verweis auf frühere Blogeinträge von Malena Kaths
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Formales:
Blogbeitrag von: Vincent Lubbe
Kurs: 11pl1 g4n
Datum: 09.08.10 und 11.08.10
Thema: Philosophische Wahrheitssuche als natürliches Streben nach Wissen