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Freitag, 27. März 2009

Schöne Ferien ...

















Ohne weitere Worte ...

Code 150 - Die Spendenübergabe

















Schüler des Gymnasiums Jesse Betram übergibt den Spendencheck in Höhe von 150 Euro an die Sportler der Voltigiergruppe

Vor genau einem Jahr hat die letzteKampagne „Humanitäre Schule“ initiiert von Jugendrotkreuz Niedersachsen mit dem Planspiel „Outface“ am Gymnasium Mellendorf begonnen. Es ging um einen Grenzkonflikt zweier Länder, den Schüler der damaligen Jahrgangsstufe 10 im Fach Werte und Normen lösen mussten. Daran schloss sich ein soziales Projekt an. Die Werte und Normen Schüler besuchten die Behinderten Voltigiergruppe der Wedemark, deren Sportler der Schule unter den Eichen in Mellendorf sind. Aus dem Besuch bei einem Training entstanden viele fotografische Eindrücke, die die Schüler des Gymnasiums am Tag der offenen Tür im Februar im Rahmen der Fotoausstellung die Andersperspektive präsentieren. Zusammen mit der Klasse 9b sammelten die Werte und Normen Schüler des Jahrgangs 11 150 Euro Spenden für das Heilpädagogische Voltigieren in der Wedemark. Am Freitag (27.03.09) fand das soziale Projekt mit der Übergabe des Spendenchecks an die Schüler der Voltigiergruppe der Schule unter den Linden ihren Abschluss und Höhepunkt. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie und gemeinsamen Musizierens schaute man sich die Fotos noch einmal an und lauschte dem eigens für dieses Projekt komponierten Rapsong von Thorben Frädermann: „Anderssein“. Schulleiterin Maike Rhode und Werte und Normen-Lehrer Wilhelm Heim waren sich einig, dass man ein solches Projekt fortführen müsse: „Nur so könne man für Offenheit, Hilfsbereitschaft und Respekt für einander sorgen.“

Muckrakers sagen: Danke für diesen Tag!

Sonntag, 8. März 2009

ENDLICH, das Recht auf Philosophie!



Endlich war es soweit. Am letzten Freitag trafen sich einige wackere und wagemutige Geiste, um um zum ersten Male am Gymnasium Mellendorf formal Philosophie zu betreiben. Jedenfalls was die Jahrgangsstufe 11 betraf. (In der Jgst. 10 wurde schon drei Wochen früher begonnen!)

Zunächst ging es nochmals um die Frage, was eigentlich Philosophie ist, also was man zukünftig am Freitagnachmittag so alles machen kann und will. Mit dem Professor für Psychologie und Philosophie Karls Jaspers stellte man fest, dass die Philosophie folgendermaßen begrifflich umschrieben werden kann:
  • Ursprung der Philosophie ist das Staunen (Platon), im Sich-Wundern über Alltägliches.
  • Philosophie beinhaltet den Willen zum Gespräch und zur Mitteilung (Kommunikationsaspekt)
  • Ziel der Philosophie ist die Selbstvergewisserung, ein Bewusstwerden, die Erhellung der Liebe und die Vollendung der Ruhe, um der Wahrheit - so es sie denn gibt - ein Stück näher zu kommen
  • Philosophieren ist ein aktiver Prozess, ein Philosophierender ist ein auf dem Wege Seiender
  • Erstes Prinzip der Philosophie ist auf diesem Hintergrund das Fragenstellen (Verweis zu den 4 Hauptfragen von Kant) und das radikale Bezweifeln von Selbstverständlichkeiten.
Dieses radikale Zweifeln führt nach Helmut Plessner dazu, dass Philosophie ein Wagnis ist, denn die Gefahr der inhaltlichen Bodenlosigkeit kann jeden treffen. Daher ist es wichtig, dass Philosophie und ein Philosoph eine Distanz zu sich selbst aufbauen.

Mittwoch, 4. März 2009

g20 ... wir sind sammler ... für die humanität


Wir können mit Recht sagen, dass unsere AndersPerspektive Beachtung gefunden hat. So haben sich einige Beuscher zum Tag der offenen Tür am Gymnasium Mellendorf unsere Ausstellung über die Wedemärker Voltigiergruppe angeschaut. Während der Ausstellung erfolgte eine individuelle Führung von Jesse B., der mit seinem Sachwissen die Interessierten zu überzeugen wusste und zum (Nach-)Denken brachte. Zudem gab es eine musikalische Neuvorstellung im Rahmen, denn Thorben F. präsentierte als Notas sein ertes Album, auf dem sich passenderweise der Rapsong "Anderssein" befindet.

Nebst den wichtigen Fotoimpressionen über die Reitsportler beim Training konnten sich die Besucher der Ausstellung auf einem Kuchenbasar bedienen. Die Selbstbedienung am Kuchentisch erforderte jedoch auch eine finanzielle Spende für die Voltigiergruppe. An dieser Stelle sei damit allen gedankt, die in den Spendenkoffer eine kleine (aber enorm wichtige) Aufmerksamkeit für weitere Erfolge der fotografierten Sportler spendeten. Der dreistellige gespendete Betrag wird allerdings erst mit hochoffizieller Presse verraten.

An dieser Stelle eine kleine fotografische Nachbetrachtung und zusätzlich der Text von Notas ("Anderssein"):


Sonntag, 16. November 2008

Schülermitbestimmung - nein danke????

Anlässlich der bundesweiten Schülerdemonstrationen gegen die Bildungsmisere in Deutschland haben sich die Muckrakers einige Argumente bezüglich der Partizipation von Schülern im Schulleben mal etwas näher angeschaut und analysiert.

Angenommen sei folgende Situation:
Bei einer Besprechung im Schulvorstand wird argumentiert: „In der Frage der Positionierung der Schule gegenüber der neuen IGS können wir die Schüler und Eltern nicht einbeziehen. Wenn wir das nämlich tun, wird es nicht bei dieser Frage bleiben. Die Schüler werden letztlich bei allen Fragen mitreden wollen. Unsere ganze Schule wird zu einem einzigen großen Diskussionsforum, und das angesichts der Lage, dass immer schneller Entscheidungen getroffen werden müssen. Ich bin dagegen, dass Schüler und Eltern zur Schulposition befragt werden.“

Es ergibt sich folgende Analyse:
Von einer Argumentation kann hier nicht die Rede sein, da als einziges Argument aufgeführt wird, dass eine Diskussion vermieden werden soll. Eine normative These ist jedoch nicht wirklich eine Begründung. Der folgende Syllogismus steckt hinter den obigen Äußerungen:

Prämisse 1: Schüler stellen Fragen. Alle Fragen lösen Diskussionen aus.
Prämisse 2: Alle Diskussionen verzögern den Entscheidungsprozess.
Prämisse 3: Verzögerungen kann man sich nicht leisten.
Konklusion: Also sollen Schüler nicht einbezogen werden.

Wir haben es hier augenscheinlich mit einer Vernunftwahrheit zu tun, d.h. die Konklusion ist aufgrund des logischen Schließens richtig. Eine Tatsachenwahrheit lässt sich bei einer ersten oberflächlichen Betrachtung nicht erkennen. Tiefergehend betrachtet bietet sich aber noch nichteinmal eine Vernunftwahrheit an. Denn es liegt ein naturalistischer Fehlschluss vor (David Hume): Aus den ersten drei Prämissen kann kein "Sollen" abgeleitet werden. Dieser Fehlschluss berut auf der Verwechslung von Sach- und Werturteil. Für die obige Forderung benötigt man aus logischer Perspektive eine weitere (normative/wertbezogene) Prämisse: "Man sollte Diskussionen vermeiden, wenn sie den Entscheidungsprozess verzögern." Aber selbst diese normative Prämisse erscheint hier völlig fragwürdig.

Freitag, 10. Oktober 2008

Kein Schwarzer Freitag! FerienFREITAG!

"Der glücklichste Teil im Leben eines Menschen ist der, den er morgens wach im Bett verbringt." (Dr. Johnson, 1709-1784)


Endlich, Ferien. Eine Zeit, in der wir uns gewohnheitsmäßig das REcht auf Faulheit herausnehmen können. Dazu der Lesetipp für die freie Zeit: Tom Hodgkinsons, Anleitung zum Müßiggang. Eine fulminante kulturgeschichtliche Rechtfertigung der Faulheit, München 2007.
Hier eine Leseprobe: "Es ist 10 Uhr. Nachdem du als erfolgreicher Müßiggänger das schlechte Gewissen überwunden hast, dass dir die Uhrzeit >>8 Uhr morgens<< machen wollte, (...) liegst du vielleicht im Bett und denkst ans Aufstehen. Tu es nicht! Das Liegenbleiben - ist kein egoistischer Luxus, sondern ein unersetzliches Werkzeug für jenen Studenten der Lebenskunst, der der Müßiggänger in Wahrheit ist. Im Bett zu liegen und nichts zu tun, ist edel und richtig, vergüglich und produktiv."

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Erkenntnis statt Wahrheit

In eigener Sache ...

Die Blogadresse der Muckrakers erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Etwas aufgestoßen scheint unser (im Blogkopf erkennbares) Verlangen nach ein kleines Bisschen mehr Wahrheit. Nun gut, wir sehen dieses Wörtchen nicht so ideologisch an, wie es im Rahmen der Philosophiegeschichte manch einem Zeitgenossen aufgestoßen ist. Der im letzten Jahr verstorbene amerikanische Pragmatist Richard Rorty wollte zeitlebens sogar den Begriff der Erkenntnis durch den Begriff der Hoffnung ersetzen.
Nun gut, zu der Diskussion um die Wahrheit, äh, Erkenntnis kommen wir im Verlaufe des Jahres noch. Ab jetzt heisst es erstmal im Blogkopf: Wir sind für ein kleines bisschen mehr Erkenntnis und versuchen den Dingen jedoch nachwie vor auf den Grund zugehen. Und wenn sich dort Dreck befinden sollte, dann werden wir ihn unverpackt ans Licht bringen. Viele Erkenntnisse weiterhin bei http://muck-rakers.blogspot.com/

Sonntag, 28. September 2008

Drei (und noch mehr) T-Shirt Rohfassungen

Hier sind die von Bob angeforderten neuen zusätzlichen eleganteren Pfeildesigns:


 












Und hier die stilistisch klasssichen Designs:


Der Betrachter muss mit keinem der drei Designs zufrieden sein und es ist ihm auch nicht verboten soviel zu kritisieren, bis sein Bedürfnis der Anteilnahme gestillt ist.