
Mein Blick wanderte das Regal entlang. S…, Sa…, Sartre. Ich griff zu einer 63er Ausgabe von „Der Ekel“. Das Buch aufschlagend, fiel ein vergilbtes Stück Papier heraus.
Es war beidseitig mit Bleistift beschrieben. Ich hob das Blatt auf und betrachtete die fast verblassten Zeilen:
Ein prächtiger Tag, um in sich selbst zu schauen: die kalte Klarheit, die die Sonne wie ein mitleidloses Urteil auf alle Geschöpfe wirft, dringt durch die Augen in meinen Körper; ich bin von innen her durch ein spärliches Licht erleuchtet.
Auf der Rückseite einzelne Phrasen:
Schnarchen, wie ein Holzfäller
-
Ich fühle mich wohl,
gut-bürgerlich wohl.
-
Ich hatte das Gefühl voller
Pflanzensaft oder lauwarmer
Milch zu sein
-
Ich fühle mich leer.
-
Alles ist halb normal.
-
Ein einsam lebender Mensch
hat selten Lust zu lachen.
-
Ich habe Lust zu sagen, „ich
Spiele nicht mehr mit.“
Es war beidseitig mit Bleistift beschrieben. Ich hob das Blatt auf und betrachtete die fast verblassten Zeilen:
Ein prächtiger Tag, um in sich selbst zu schauen: die kalte Klarheit, die die Sonne wie ein mitleidloses Urteil auf alle Geschöpfe wirft, dringt durch die Augen in meinen Körper; ich bin von innen her durch ein spärliches Licht erleuchtet.
Auf der Rückseite einzelne Phrasen:
Schnarchen, wie ein Holzfäller
-
Ich fühle mich wohl,
gut-bürgerlich wohl.
-
Ich hatte das Gefühl voller
Pflanzensaft oder lauwarmer
Milch zu sein
-
Ich fühle mich leer.
-
Alles ist halb normal.
-
Ein einsam lebender Mensch
hat selten Lust zu lachen.
-
Ich habe Lust zu sagen, „ich
Spiele nicht mehr mit.“
Fabian Hartmann
Dazu Karl Jaspers:









